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Fische schwimmen tiefer als 8000 Meter

Biologen haben vor Neuseeland Fische aus sieben Kilometer Tiefe gezogen. Die Organe dieser Tiere zeigen, dass sogar bis 8200 möglich sind. Wasser ist mehr als tausendmal schwerer als Luft. In der Tiefsee lastet die Wassermasse mit dem Gewicht ganzer Schwertransporter auf dem Boden. Ein Mensch, der am Boden der Tiefsee in mehr als 2000 Metern Tiefe tauchen würde, bekäme trotz Sauerstoffflasche keine Luft – alle Gase würden aus seinem Körper gequetscht. Wie weit hinunter aber schaffen es Fische? Ein Fang vor der Küste Neuseelands gebe Antwort, berichten Forscher. Sie hätten einen Scheibenbauch aus sieben Kilometer Tiefe gezogen, vermeldet das Team um Paul Yancey von der Stanford University in den USA. Eine große Menge des Stoffes Trimethylaminoxid ermögliche den Fischen das Überleben in großer Tiefe, schreiben die Forscher. Das Molekül schützt Eiweiß gegen hohen Druck, so dass Tiere selbst in vielen tausend Metern Meerwasser aufnehmen können, ohne zu versalzen.

New Zealand Deep Fish

 

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