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Sherpas sagen alle Expeditionen zum Mount Everest ab

Nach dem schweren Lawinenunglück am Mount Everest werden die nepalesischen Bergführer nach eigenen Angaben diese Saison keine Expeditionen begleiten. „Wir haben nach einer langen Sitzung an diesem Nachmittag beschlossen, zu Ehren unserer gestorbenen Brüder unsere Bergtouren einzustellen“, sagte der Bergführer Tulsi Gurung. Vergangenen Freitag kamen beim bislang schlimmsten Unglück am Mount Everest insgesamt 16 Sherpas ums Leben. Jährlich versuchen hunderte Bergsteiger aus aller Welt den strapaziösen Aufstieg zum 8848 Meter hohen „Dach der Welt“. Seit der Erstbesteigung durch den Neuseeländer Edmund Hillary und seinen einheimischen Bergführer Tenzing Norgay 1953 kamen bereits mehr als 300 Menschen bei Aufstiegsversuchen ums Leben. Die Sherpas sind ein Volk, das vor etwa 500 Jahren in den Himalaya (Gebirgszug in Asien) eingewandert ist. Ohne Sherpas wäre eine Besteigung des höchsten Bergs der Erde, des Mount Everest, nicht möglich. Sie sichern die Wege für die Expeditionen, bauen Brücken über Gletscherspalten und schleppen die Ausrüstung ins Basis- und die Höhenlager. Oft wird das Wort Sherpa benutzt, wenn man eigentlich Hochgebirgsträger meint. Man sollte allerdings wissen, dass es sich bei Sherpa um ein Volk und nicht um einen Beruf handelt.

sherpa

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