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Proteste in Hongkong gehen weiter

Die Proteste für mehr Demokratie in Hongkong haben sich auf weitere Gebiete der Finanzmetropole ausgeweitet. Tausende legten nicht nur das Bankenviertel in Central auf der Insel Hongkong lahm, auch in anderen Teilen der chinesischen Sonderverwaltungsregion fanden Kundgebungen statt. Die Demonstranten blockierten wichtigen Kreuzungen und Hauptstrassen in der Millionenstadt. In einer Fernsehansprache rief Regierungschef Leung Chun-ying die Einwohner der Stadt zu Ruhe und Ordnung auf. Er forderte die Demonstranten auf nach Hause zu gehen – vergeblich. Im Laufe des Montags war die Menschenmenge weiter angewachsen Die Proteste in Hongkong sind die grössten seit der Rückgabe der britischen Kronkolonie an China im Jahr 1997. Die Massenproteste, die mit einem Streik der Studenten begonnen hatten, richten sich gegen eine von Peking verwehrte Wahlreform in Hongkong. Die Organisatoren riefen die Hongkonger auf, die Demonstrationen so lange fortzusetzen, bis ihre Forderung nach mehr Demokratie erhört werde.

Demos in Hongkong

Ein Kommentar zu Proteste in Hongkong gehen weiter

  1. Und sie wissen nicht was sie tun.

    Für mich sind diese Proteste fremd inszeniert, wie wir das als Spezialität der CIA weltweit beobachten können. (Ob nun die Randale auf dem Maidan der sogenannte Arabische Frühling
    Und die vielen anderen Unruhen weltweit. Warum gibt es z. B. kein Aufbegehren der Menschen nach mehr Demokratie in den feudalen arabischen Emiraten?)

    China, dassind 1,3 Milliarden Menschen, doppelt so viele wie ganz Europa vom Atlantik bis zum Ural. Hong Kong hat 7,1 Millionen Einwohner, wie viele Protestieren denn dort?
    Selbst wenn das einige 10 Tausend sein sollten, ist das kaum erwähnenswert.
    Anders für unsere Medien. Ich habe nebenbei “ntv“ zu laufen. Wirklich aller 10 Minuten wird das erwähnt. Warum wohl. Um dem Volk ein Feindbild zu suggerieren: “Die bösen, bösen Chinesen.“ Man muss es dem Volk nur unentwegt eintrichtern . . .
    Man möge auch bedenken, China ist Arommacht. Die Folgen für die Welt währen nicht auszudenken, wenn deren politisches System instabil werden würde.
    Die westliche Welt braucht Feindbilder um im eigenen System kein Verlangen nach Freiheit aufkommen zu lassen. Der 3. Weltkrieg inszeniert vom Westen hat längst begonnen, ideologisch, wirtschaftlich, und militärisch brennt die Lunte schon.

    Ich bin überzeugt davon,
    würden bei uns ähnliche Proteste stattfinden, würde der Staat mächtig gewaltig dazwischen gehen. Stuttgart 21 etc. haben das gezeigt.
    Dabei richtete sich dieser Protest nicht einmal gegenlas System.
    .
    Demokratie was ist das?
    Im eigentlichen Sinne Volksherrschaft, indem über Wahlen, der Wille des Volkes umgesetzt wird. Und Demokratie bedeutet zugleich auch immer Mehrheitsentscheidung. Es geht gar nicht anders, ansonsten wird das Anarchie.
    Und da fängt das Problem schon an. Die Unterlegenen akzeptieren das entgegen demokratischer Spielregeln oftmals nicht, und setzen eine Spirale in Gang, die nicht selten in einen Bürgerkrieg mündet. Wir können das weltweit, Tag täglich verfolgen.
    .
    Zurück zu den Grundsätzen von Wahlen in einer Demokratie.
    Wenn die Wahlen aber eine Farce sind, indem der Abgeordnete, nachdem er in „freien und geheimen Wahlen“ gewählt ist – das Gegenteil von dem machen kann und macht was er vor den Wahlen seinen Wählern versprochen hat, – so wie bei uns – hat das nichts mit Demokratie = Volksherrschaft zu tun.
    Das ist Volksverarschung – ich finde noch schlimmer als eine Diktatur, da das Volk vorsätzlich betrogen wird. Zur Legitimierung einer Politik die das Volk gar nicht haben will.
    Dann hätte man ja gleich anders wählen kännen.
    .
    Es geht aber noch weiter, wenn dieser Abgeordnete – so wie bei uns- noch ganz legal Nebeneinkünfte hat (in den Vorständen und Aufsichtsräten von Konzernen sitzt, womöglich sogar in mehreren gleichzeitig und dafür noch Bezüge erhält wogegen seine schon hohen Abgeordneten Diäten Peanuts sind, bezeichne ich das als korrupt. Er wird niemals die Interessen seiner Wähler vertreten sondern immer die seines Brötchengebers.
    Auch das hat nichts mit Demokratie zu tun eher mit Bananenrepublik.
    .
    Das wirklich verwerflich ist, dass in einer solchen Scheindemokratie – wie der unseren-
    Die Volksvertreter für sich in Anspruch nehmen, durch ihre Wahl vom Volk zu allem legitimiert zu sein.
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    Mit anderen Worten:
    Wenn in einem vermeintlich demokratischen Staat – so wie bei uns- der mehrheitliche Volkswille in grundsätzlichen Dingen derart eklatant missachtet wird – so wie bei uns-
    . . . . . Möchte ich lieber in einer Diktatur leben die zum Wohle des Volkes regiert.
    .
    .
    Zum Schluss noch ein zutreffendes Zitat Demokratie betreffend:
    Demokratie ist nichts anderes, als das Niederknüppeln des Volkes durch das Volk für das Volk.
    [Oscar Wilde – irischer Schriftsteller (1854 – 1900)]

    glG Sabine

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