Clever-News

„Klarheit und Wahrheit“ in der Textilindustrie

Wissen, woher die Kleider stammen und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden, ist vielen Menschen immer wichtiger. Nun möchte Entwicklungsminister Müller ein Textil- Bündnis schaffen. Aber viele der Textilunternehmen wollen nicht mitmachen. Die Arbeitsbedingungen in Ländern wie Kambodscha und Bangladesch in der Textilbranche sind oft katastrophal. Obwohl die Länder weit weg sind, kommen wir trotzdem täglich mit ihnen in Kontakt. Fast jeder hat wohl ein Kleidungsstück im Schrank, welches dort hergestellt wurde. Die Mitarbeitenden arbeiten oft für weniger als 25 Cent in der Stunde und die Frauen werden entlassen, sobald sie schwanger werden. Auch kommen sie mit Chemikalien in Kontakt, welche in Deutschland und der Schweiz längst verboten sind. Auch die Infrastrukturen sind vielfach prekär. So stürzte letztes Jahr eine Textilfabrik in Bangladesch zusammen und begrub 1 000 Menschen unter sich. Müller möchte, dass die Menschen nicht die Augen vor solchen Arbeitsbedingungen verschliessen, sondern handeln. Die Initiative wurde kürzlich gestartet und es beteiligen sich bereits rund 30 Unternehmen und Verbände daran. Mehr zu dem Thema in der aktuellen Clever-Express!  textil

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