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Krawalle in Ferguson nach Jury-Entscheid

Die tödlichen Polizeischüsse auf einen schwarzen Teenager in Ferguson im US-Bundesstaat Missouri ziehen keine Anklage nach sich. Das entschied die sogenannte Grand Jury aus zwölf Geschworenen nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Clayton. Die Beweislage reiche für eine Anklage gegen den weissen Polizisten Darren Wilson nicht aus. Der 28 Jahre alte Polizist hatte am 9. August 2014 den unbewaffneten Jugendlichen Michael Brown auf offener Straße erschossen und Notwehr während eines Handgemenges geltend gemacht. Zeugen wollen allerdings damals beobachtet haben, dass Brown vor den tödlichen Schüssen die Hände erhoben hatte. Brown wurde von mindestens sechs Kugeln getroffen. Nach dem Verzicht auf eine Anklage schlugen die Proteste in Ferguson in Gewalt um. Demonstranten warfen mit Flaschen und Ziegelsteinen auf Polizeifahrzeuge und schaukelten Streifenwagen, bis sie umkippten. Auch mehrere Autos brannten. Schwere Rauchwolken standen über der Stadt, Flammen schossen in den nächtlichen Himmel. Mindestens vier Menschen wurden festgenommen. Demonstranten zerschlugen zudem Schaufensterscheiben.

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