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Duales Abitur soll Fachkräfte sichern

Das deutsche Handwerk will seine Strategie zur Rekrutierung von Nachwuchskräften radikal umkrempeln und in Zukunft viel stärker als bisher Abiturienten in handwerkliche Berufe locken. Die Kernidee: Gymnasiasten schon in der Mittelstufe gezielt umwerben und ihnen ein „duales Abitur“ anbieten – so dass sie nach der Schule nicht nur eine Hochschulzugangsberechtigung haben, sondern auch einen ersten Berufsabschluss. Als Vorbild sieht der Zentralverband des Deutschen Handwerks die Berufsmaturität in der Schweiz, aber durchaus auch die Berufsschulen in der ehemaligen DDR, an denen Abitur und Berufsausbildung parallel möglich waren. Hintergrund der Initiative ist, dass inzwischen die Hälfte eines Jahrgangs Abitur macht. Weil aber die Handwerksbetriebe derzeit die Hälfte ihrer Auszubildenden aus den Hauptschulen, 36 Prozent aus den Realschulen und nur zehn Prozent aus den Gymnasien rekrutieren, wird ihr angestammter Talent-Pool immer kleiner. Neben dem dualen Abitur, von dem das Handwerk nun den Bund und die Länder überzeugen will, soll es auch innerhalb der Berufsausbildung in den Betrieben mehr Angebote geben – etwa Fortbildungen mit akademischen Modulen an Hochschulen.

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