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IS-Kämpfer zerstören Kulturstätte

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat begonnen die Kulturstätte Nimrud zu verwüsten. Mit schweren Militärfahrzeugen gingen die Terroristen gegen die historischen Tempel vor, teilte die irakische Regierung mit. Kämpfer des IS hätten die Jahrtausende alte Stadt Nimrud überrannt, berichtete das irakische Altertumsministerium. Demnach begannen sie damit, die antiken Stätten von Nimrud „mit schweren Militärfahrzeugen“ zu zerstören. Nimrud ist eine bedeutende assyrische Ruinenstätte knapp 40 Kilometer südlich der vom IS besetzten Stadt Mossul. Nimrud wurde um 1270 v. Chr. gegründet und war zeitweilig die Hauptstadt Assyriens. Ausgrabungen brachten im 19. und 20. Jahrhundert Festungsruinen, Tempelanlagen, Obelisken und reich verzierte Reliefs hervor. Das irakische Altertumsministeriums befürchtet nun, die bedeutenden Ruinen für immer zu verlieren.
Der Fall erinnert an die Buddha-Statuen von Bamian, die den Taliban in Afghanistan zum Opfer fielen. Vor 14 Jahren begann das damals in Kabul herrschende radikalislamische Regime damit, die beiden 38 und 55 Meter hohen Statuen aus dem 6. Jahrhundert zerstören zu lassen.

Nimrud

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