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Pannen und Gewalt bei Wahlen in Nigeria

In Nigeria hätte die Präsidenten- und Parlamentswahl bereits gestern Abend zu Ende gehen sollen. Doch wegen technischer Probleme mussten einige Wahllokale am Sonntag erneut öffnen. Die Drohung der Terrormiliz Boko Haram, jeden Wähler zu töten, misslang: Die Nigerianer strömten zu den Urnen. Insgesamt waren rund 56,7 Millionen Nigerianer aufgerufen, ihre Stimme in einem der 120‘000 Wahllokale abzugeben. Es bildeten sich lange Schlangen vor den Wahllokalen. Diese entstanden auch durch Probleme mit den elektronischen Fingerabdruck-Scannern und biometrischen Ausweisen. Die Bürger von Afrikas bevölkerungsreichster Demokratie trotzten den Unregelmässigkeiten bei den Wahlen – und auch der Gewalt. Erstmals in der Geschichte Nigerias zeichnet sich ein enges Präsidentschaftsrennen ab: Dem 57-jährigen Amtsinhaber Goodluck Jonathan ist im früheren Militärdiktator Muhammadu Buhari ein ernsthafter Rivale erwachsen, der eine Koalition der wichtigsten Oppositionsgruppen hinter sich weiss. Der mittlerweile 72-Jährige war von 1983 bis 1985 Präsident und tritt zum vierten Mal bei einer demokratischen Wahl an. Noch deutet alles auf ein knappes Rennen hin: Laut ersten Ergebnissen liegt der muslimische Herausforderer Muhammadu Buhari leicht vor dem christlichen Amtsinhaber Goodluck Jonathan.

Wahlen Nigeria

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