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Rekordfund: Zürcher Flughafenzoll stellt über vier Tonnen Khat sicher

Einen solchen Fund hat der Flughafenzoll in Zürich-Kloten noch nie gemacht. Innerhalb von 14 Tagen haben die Mitarbeitenden bei einer Kontrolle des Postverkehrs 495 Pakete mit Khat sichergestellt. Zusammengerechnet wurden beinahe 4,5 Tonnen der Droge verschickt. Die Sendungen waren mit offiziellen Zertifikaten getarnt und als Tee, Henna oder Gewürze deklariert. Sie stammen aus Kenia sowie Tansania, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Mittwoch mitteilte. Der grösste Teil des getrockneten Khats war für Nordamerika, Europa und Asien bestimmt. Rund 150 Kilogramm waren an Empfänger in der Schweiz adressiert. Der Khat-Strauch wird vor allem in Ostafrika und im Südwesten der arabischen Halbinsel angebaut. Der in den jungen Khat-Blättern enthaltene Wirkstoff «Cathion», ein Amphetamin, weist ein hohes Abhängigkeitspotenzial auf. Seit 1992 untersteht Khat dem Betäubungsmittelgesetz. Der Konsum führt zu einem Rausch mit Halluzinationen und Euphorie. Er löst aber auch Appetit- und Schlaflosigkeit sowie Herzrhythmusstörungen aus. Khatkonsum kann zudem zu unkontrollierten, psychischen Reaktionen führen.

Khat

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