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Erneutes Flüchtlingsdrama im Mittelmeer

Wieder waren die italienischen Seenotretter nicht rechtzeitig an der Unfallstelle, wieder ertranken Menschen, die ein neues Leben in Europa suchten. Mit vermuteten 700 Toten könnte das Unglück aus der Nacht zum Sonntag die bisher grösste Tragödien dieser Art im Mittelmeer sein. Die italienische Küstenwache – und die kleine Bruderorganisation von Malta – waren überfordert und konnten auch nicht genügend Handelsschiffe oder Fischkutter alarmieren, um den SOS-Rufen rechtzeitig zu folgen. Seit Monaten bittet Rom um mehr Unterstützung von den EU-Partnerländern zur Rettung der Migranten, die über Libyen auf oft überladenen Schiffen kommen. Die monatlich drei Millionen EU-Euro Unterstützung reichten nicht, wiederholt Aussenminister Paolo Gentiloni. Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs forderten Konsequenzen. Zu einem ohnehin geplanten regulären Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg stossen daher nun auch die Innenminister der EU-Staaten dazu, um über das Flüchtlingsdrama zu beraten.

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