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Griechenland weiter unter Druck

Der griechische Verfassungsrat hält Rentenkürzungen des Staates aus dem Jahr 2012 für verfassungswidrig. Die Entscheidung setzt die Regierung von Tsipras zusätzlich unter Druck. Ein Treffen von Tsipras mit der deutschen Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande ist am frühen Morgen ohne konkretes Ergebnis beendet worden. Heute stehen weitere Gespräche an. Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s stuft die Kreditwürdigkeit Griechenlands weiter herab. Die Stufe „CCC“ kennzeichnet, dass ein Land kurz vor der Zahlungsunfähigkeit steht.Das Hilfsprogramm für Griechenland läuft Ende Juni aus. Allein bis Monatsende muss Athen Schulden von insgesamt 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds zurückzahlen. Sollte das Land die letzten 7,2 Milliarden Euro an Rettungsgeldern nicht erhalten, droht ein Staatsbankrott und im äussersten Fall das Ausscheiden aus dem Euro. Die Verhandlungen zwischen der Linksregierung in Athen und den internationalen Geldgebern stecken in einer Sackgasse, weil sich beide Seiten nicht über die Reformen einig sind, die das Land im Gegenzug für die Freigabe der letzten Tranche von Hilfsgeldern umsetzen soll.

Alexis Tsipras

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