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Flüchtlingsdrama in Österreich

Vier mutmassliche Schlepper, die für den Tod von 71 Flüchtlingen in einem Laster nahe Wien verantwortlich gemacht werden, sitzen in Ungarn in U-Haft. Die österreichische Polizei hat nun einen weiteren Laster mit 26 Flüchtlingen gestoppt. Nach Angaben vom Samstag befanden sich in dem am Freitagmorgen entdeckten Fahrzeug auch drei Kleinkinder mit deutlichen Anzeichen von Wassermangel. Sie seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, erklärte die Polizei. Am Donnerstag war in einer Pannenbucht an der Autobahn 4 im Burgenland ein Kühllastwagen mit ungarischem Kennzeichen und dem Logo eines slowakischen Geflügelhändlers entdeckt worden. In dem Fahrzeug wurden 71 Leichen gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien handelt. Am Freitag wurden nahe der ungarischen Grenze zu Serbien vier mutmaßliche Schlepper gefasst, die an der Tragödie maßgeblich beteiligt gewesen sein sollen. Die sogenannte Balkanroute, die auch über Ungarn und Österreich führt, steht derzeit im Fokus der Flüchtlingsdebatte. Im Norden Griechenlands passierten am Samstag erneut zahlreiche Flüchtlinge die Grenze zu Mazedonien, um ihre Reise nach Nordeuropa fortzusetzen. Etwa 1500 Grenzübertritte pro Tag würden derzeit registriert, sagte eine Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR). Weiterhin versuchen auch täglich hunderte Menschen, über das Mittelmeer von Afrika nach Europa zu gelangen.

Flüchtlingsdrama Österreich

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