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Missgeschicke beim Staatsbesuch

Gestern traf der tunesische Staatspräsident Béji Caïd Essebsi zum Staatsbesuch in Bern ein. Im Vordergrund des Treffens zwischen ihm und dem Bundespräsidenten Johann Schneider-Ammann standen der demokratische Übergang Tunesiens seit 2011 und die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Schon der offizielle Empfang im Bundeshaus stand unter einem schlechten Stern. Der 89-jährige Essebsi stolperte beim Verlassen seiner Limousine. Zum Glück war Bundespräsident Johann Schneider-Ammann zur Stelle. Er konnte sein Gegenüber mit einem beherzten Griff vor einem möglicherweise folgenreichen Sturz bewahren.  Während Essebsi für den Stolperer noch wenig konnte, war er für den nächsten Fauxpas selbst verantwortlich. Bei der offiziellen Ansprache glaubte er, die Schweiz sei Teil der Europäischen Union: „Ich weiss, die Schweiz ist der EU recht spät beigetreten, aber sie nimmt einen wichtigen Platz ein“. Immerhin konnte sich der hohe Besuch aus Tunesien damit trösten, dass auch die Schweizer Gastgeber nicht von Missgeschicken verschont blieben. Der nächste Vorfall ereignete sich bei der Pressekonferenz. Nachdem Bundespräsident Schneider-Ammann sich auf Deutsch an die Medien richtete, übernahm Essebsi das Wort. „Es war vereinbart, dass wir Französisch sprechen“, bemerkte er spitz. Da Schneider-Ammann die „Freundlichkeit“ besessen habe, auf Deutsch zu sprechen, werde er selbst seine Stellungnahme auf Arabisch verlesen.

Tunesien

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