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Philadelphia erhebt Limonaden-Steuer

Die anderthalb Millionen Einwohner der amerikanischen Ostküstenmetropole Philadelphia müssen künftig einige Cent draufzahlen, wenn sie ein gezuckertes Erfrischungsgetränk erwerben wollen. Gegen den erbitterten Widerstand der Getränkeindustrie verabschiedete der Stadtrat von Philadelphia nun eine Sondersteuer von rund 50 Cent pro Liter Limonade. Damit will die Stadt, in der 68 Prozent der Erwachsenen und 41 Prozent der Kinder übergewichtig sind, das Gesundheitsbewusstsein schärfen. Die auf etwa 90 Millionen Dollar pro Jahr geschätzten Einnahmen sollen in Kindergärten, Schulen, Bibliotheken und öffentliche Freizeiteinrichtungen fliessen. Die Steuer soll ab Anfang 2017 erhoben werden. Eine Sondersteuer für zuckerhaltige Limos gibt es in den Vereinigten Staaten bislang nur in der deutlich kleineren Stadt Berkeley in Kalifornien. Die neue Steuer in Philadelphia gilt für Limonaden, Sportgetränke, aromatisiertes Wasser und vorgesüsste Tee- und Kaffeegetränke. Ausnahmen gibt es für Milchgetränke und frische Fruchtsäfte.

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