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WHO fordert Zuckersteuer

Weniger Zucker in Getränken hilft nach Ansicht von Experten gegen Übergewicht und Diabetes. Die Weltgesundheitsorganisation WHO fordert alle Staaten auf, Steuern auf zuckerhaltige Getränke zu erheben. Der Kampf gegen Fettleibigkeit und damit verbundene Krankheiten sollte nach Überzeugung der WHO beim Geldbeutel ansetzen: Sie rät Regierungen, zuckerhaltige Getränke mit einer Sondersteuer von mindestens 20 Prozent zu belegen. Die Abgabe könne zu einem spürbaren Rückgang des Zuckerkonsums führen, erklärte die WHO anlässlich des Welt-Adipositas-Tages. Grossbritannien will zum Beispiel im Jahr 2018 eine Zuckersteuer einführen, um stark gesüsste Getränke für Käufer unattraktiver zu machen. Mexiko erhebt seit 2014 eine Zuckersteuer von etwa fünf Cent pro Liter auf gesüsste Getränke. Laut einer Studie sank der Verbrauch dieser Getränke im ersten Jahr der Besteuerung um sechs Prozent. 2015 waren nach WHO-Daten weltweit 42 Millionen Kinder unter fünf Jahren übergewichtig oder fettleibig. Dies entspricht einer Steigerung um elf Prozent innerhalb von 15 Jahren. Die WHO empfiehlt, maximal zehn Prozent des täglichen Energiebedarfs durch Zucker zu decken, das entspricht 50 Gramm am Tag. Noch besser: 25 Gramm, etwa sechs Teelöffel – also weniger als in einem grossen Glas Orangensaft enthalten ist. Denn auch Fruchtsäfte enthalten viel Zucker und können zu Übergewicht beitragen.

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