Eine Rakete steht bereit. Dann geht es los. Der Motor wird laut. Es raucht. Die Erde zittert. Mit grosser Kraft startet die Rakete in den Himmel.
Ganz oben auf der Rakete ist wichtige Technik aus der Schweiz. Sie kommt von der Firma Beyond Gravity. Diese Firma baut Teile für Raketen und Raumschiffe. An der Spitze der Rakete sitzt eine grosse Schutzhaube. Man kann sie sich wie einen Helm vorstellen. In dieser Haube sind zum Beispiel Satelliten. Satelliten sind Geräte, die später im All um die Erde fliegen.
Beim Start ist es für die Satelliten sehr gefährlich. Die Rakete wackelt stark. Es wird heiss. Es ist laut. Und es drückt mit grosser Kraft auf die Rakete. Die Schutzhaube passt gut auf die Satelliten auf. Sie schützt sie wie ein starker Panzer.
Doch später im All muss die Schutzhaube wieder weg. Sie öffnet sich und fällt ab. Das muss genau im richtigen Moment passieren. Nicht zu früh. Nicht zu spät. Denn im All kann niemand schnell eine Schraube anziehen oder etwas reparieren. Darum wird die Technik vorher sehr genau getestet. In Zürich gibt es dafür ein Testcenter. Dort prüfen Fachleute, ob alles funktioniert.
Sie testen zum Beispiel: Hält das Teil starkes Wackeln aus? Hält es Hitze aus? Hält es Kälte aus? Öffnet sich die Schutzhaube wirklich richtig? Erst wenn alles klappt, darf die Technik mit ins All.
Schweizer Technik hilft auch bei einem besonderen Raumschiff. Es heisst Orion. Dieses Raumschiff soll einmal Menschen zum Mond bringen. Orion braucht Strom. Darum hat es grosse Flächen, die Sonnenlicht sammeln. Aus dem Sonnenlicht entsteht Energie. Schweizer Teile helfen dabei, diese Flächen zur Sonne zu drehen. So bekommt das Raumschiff genug Strom.
Auch für eine Mission zum Mars ist Technik aus der Schweiz wichtig. Auf dem Mars soll ein Rover fahren. Ein Rover ist ein kleiner Roboter auf Rädern. Er fährt über den Boden und untersucht Steine und Sand. Doch der Mars ist kein glatter Weg. Dort gibt es Hügel, Steine und viel Staub. Darum wird der Rover vorher getestet. In Zürich fährt er über Sand, Steine und kleine Hügel. So sehen die Fachleute, ob er gut fahren kann. Er soll auf dem Mars nicht stecken bleiben und nicht umkippen.
Schweizer Technik hilft also an vielen Orten im Weltall. Beim Start einer Rakete. Auf dem Weg zum Mond. Und vielleicht bald auch auf dem Mars.
Das zeigt: Auch ein kleines Land kann bei grossen Abenteuern im All mithelfen.
