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Proteste in Belgrad

KI Bild von den Protesten in Belgrad

In Belgrad, der Hauptstadt von Serbien, protestieren gerade sehr viele Menschen gegen ihre Regierung. Am 15. März versammelten sich über 100’000 Demonstranten, um Präsident Aleksandar Vučić und seine Politik zu kritisieren. Sie sind wütend über Korruption (wenn Politiker oder Unternehmen Gesetze brechen, um sich selbst zu bereichern) und schlechte Sicherheitsmaßnahmen im Land.

Warum sind die Leute so wütend?

Der Protest begann nach einem tragischen Unfall: In der Stadt Novi Sad stürzte im November ein Bahnhofsdach ein. Dabei starben 15 Menschen. Viele glauben, dass die Regierung schuld daran ist, weil sie nicht genug für Sicherheit sorgt. Die Demonstranten – darunter viele Studenten – nennen ihre Bewegung „15 für 15“. Sie meinen damit die 15 Opfer und das Datum ihres Protestes am 15. März.

Wie reagiert die Regierung?

Präsident Vučić lehnt die Forderungen der Demonstranten ab. Er behauptet sogar, dass andere Länder die Proteste heimlich steuern, um ihn schlecht aussehen zu lassen – doch dafür gibt es keine Beweise. Die Regierung hat ausserdem versucht, die Proteste zu erschweren. Zum Beispiel wurde der öffentliche Nahverkehr (Busse und Bahnen) in Belgrad gestoppt, damit weniger Menschen zur Demonstration kommen können. Trotzdem ließen sich viele nicht aufhalten.

Was wollen die Protestierenden?

Die Menschen auf der Strasse fordern:

  • Mehr Pressefreiheit (die Möglichkeit, dass Zeitungen und Fernsehsender ohne Angst berichten können).
  • Weniger Korruption.
  • Die Freilassung von politischen Gefangenen (Menschen, die nur wegen ihrer Meinung im Gefängnis sitzen).

Die Proteste zeigen, dass viele Menschen in Serbien mit ihrer Regierung unzufrieden sind. Ob Präsident Vučić etwas verändern wird, ist aber unklar. Die Demonstranten wollen jedenfalls nicht aufgeben.

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