Du weisst bestimmt, dass Länder miteinander handeln – die Schweiz verkauft z. B. Uhren, Medikamente oder Schokolade ins Ausland. Vor allem die USA sind ein wichtiger Handelspartner. Aber jetzt gibt’s Ärger. Die US-Regierung hat Anfang April 2025 neue Zölle angekündigt – also Zusatzkosten auf Produkte, die in die USA eingeführt werden. Und zwar nicht zu knapp: Für die Schweiz liegt der neue Zollsatz bei satten 31 %. Das heisst: Alles, was aus der Schweiz in die USA geliefert wird, wird dort plötzlich viel teurer.
Warum das Ganze? US-Präsident Donald Trump will, dass die USA „fairer“ behandelt werden und nennt das Ganze „reziproke Zölle“. Das bedeutet: Länder, die aus Sicht der USA in der Vergangenheit zu wenig für amerikanische Produkte verlangt haben oder zu wenig importieren, müssen jetzt höhere Gebühren zahlen. Für die Schweiz ist das eine ziemliche Überraschung. Die Regierung versteht nicht, wie diese 31 % genau berechnet wurden. Zum Vergleich: Die EU muss 20 % zahlen, Großbritannien nur 10 %. Besonders hart trifft es die Uhrenbranche – Schweizer Luxusuhren sind in den USA total beliebt, könnten durch den Preisaufschlag aber schwerer verkäuflich werden. Die Schweizer Regierung ist sauer, bleibt aber ruhig. Präsidentin Karin Keller-Sutter hat angekündigt, dass die Schweiz eng mit der EU zusammenarbeiten will, um sich gegen diese Massnahme zu wehren. Sie betont, wie wichtig fairer und freier Handel ist – und dass man sich an internationale Regeln halten sollte.
