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Asylmissbrauch in der Schweiz?

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) erfasst seit diesem Jahr Asylsuchende, die im Gesundheitswesen hohe Kosten verursachen. Asylsuchende sind in der Schweiz sofort krankenversichert. Sprich sie können wie jeder andere auch zum Arzt gehen oder werden im Notfall operiert. Das kostet natürlich viel Geld, da sie die Behandlungen nicht selbst zahlen, sondern der Staat. Die Untersuchung hat gezeigt, dass es Menschen gibt, die ohne Aussicht auf Erfolg ein Asylgesuch stellen, um Zugang zum Schweizer Gesundheitssystem zu bekommen. Das heisst, dass sie wissen, dass sie wohl keine Chance haben, in der Schweiz bleiben zu dürfen. Doch haben sie von der guten Gesundheistversorge in gehört. Die Menschen kommen alle aus Georgien. Das liegt wahrscheinlich auch an der Visafreiheit. Georgierinnen und Georgier dürfen sich drei Monate lang ohne Visum im Schengen-Raum aufhalten. SVP-Asylchef Pascal Schmid (Schweizerische Volkspartei) ist verärgert und findet, dass man diese Visafreiheit mit Georgien nochmals überdenken sollte. Die Schweiz habe nichts von der Regelung.
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