Wissenschaftler erforschen gentechnisch veränderte Bäume, aus denen umweltfreundlicher Papier gewonnen werden könnte und die weniger Platz brauchen. Es wird noch lange dauern, bis es solch ein Papier zu kaufen gibt. Doch die Forschung gibt Gas. Ziel ist es, dass bei der Papierproduktion weniger Chemikalien verwendet werden müssten. Diese braucht es heute, um das Holz von Lignin zu befreien. Lignin ist ein Makromolekül. Je weniger davon in einem Bau ist, desto weniger wird bei der Papiergewinnung die Umwelt belastet. Die Bäume, welche neu gezüchtet werden soll, würden nur halb so viel Lignin enthalten. Rodolphe Barrangou sagt in der «Washington Post»: «Es ist schwierig, aus einem harten Holzblock eine Windel zu machen.» Dank der Forschung mit dem Namen CRISPR ist es gelungen, den Ligningehalt in einigen Pappelarten zu halbieren. Das Team aus North Carolina arbeitet bereits an der Züchtung. Die Bäume sind noch klein, aber das Problem soll behoben werden.
Es wurden bereits 50 Millionen US-Dollar gesammelt, um die ersten Baumplantagen zu realisieren. Die Forschenden arbeiten jetzt daran, bis 2040 die ersten ligninarmen Bäume für die kommerzielle Papierproduktion zu züchten.
Umweltfreundlich: Genetisch veränderte Bäume
